Drei Töne des Teufels | Le Monde diplomatique

„Die drei Töne des Teufels – Karriere einer Dissonanz vom Mittelalter bis zur Jazz-Ära
von Renaud Lambert

Jeder hat wohl schon mal auf einem Klavier oder einer Gitarre geklimpert. Aber wer ahnte, dass er damit seine Seele gefährdet hat? Denn hinter den Noten lauert der Teufel. So stellte man es sich zumindest im christlichen Mittelalter vor. Schon seit Pythagoras zeigte sich die Perfektion des Kosmos in den Zahlen und der Harmonie: Das Quadrivium, die Krönung des Universitätsstudiums, bestand aus Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik. Niemand kam auf die Idee, diese Wissenschaften voneinander zu trennen.

Die mittelalterliche Kirche zog eine strenge Grenze zwischen „frommen“ und anderen Noten. Als Gipfel des Unerträglichen, ja Verbotenen, galt ein bestimmtes Intervall: die …“

via: Le Monde diplomatique.

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