Louise Bourgeois. Strukturen des Daseins: Die Zellen

Eine Reise in den Süden wert … (-:

Digitale Notizen rund um die Kunst auf http://unterwegsinsachenkunst.de

Louise_Bourgeois_unterwegsinsachenkunst

Denke ich an Louise Bourgeois, fällt mir als erstes ein Bild einer witzigen alten Dame mit Cola-Dose, fotografiert von Herlinde Kölbl, ein. Ihre Kunst hingegen wirkt weniger witzig.

1911 in Paris geboren, lebte Sie seit 1938 in New York. In den 50er suchen ihre fragilen Totems ein labiles Gleichgewicht. In den sechziger formt sie unbewusste Landschaften aus quellenden Körperfragmenten, mit klaffenden Wunden wie Vulven und phallischen Hügeln. Das Spätwerk bringt Kleinbühnen als Zangsbehältnisse für Neurosen, die Louise Bourgeois aus Kindheitserlebnissen mit dem Vater ableitet. Es sind innere Ansichten, intensive Aufarbeitungen der Vergangenheit, die den Großteil Ihrer Kunst bestimmen.

Das Haus der Kunst in München zeigt bis August einen durch und durch gelungenen Ausschnitt Ihres Oeuvres.: „Louise Bourgeois. Strukturen des Daseins: Die Zellen“, die im Anschluss nach Moskau, Bilbao und Humlebaek weiter zieht.
32 dieser skulpturalen Großarbeiten sind in München versammelt, so viele, wie noch nie zuvor in einer Ausstellung vereint. Großartig Raum…

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