Archiv der Kategorie: Einzelsachen

Bach & Bier ­­ ­ ­­ ­ ­ ­­ ­ ­ ­ ­­ Freitag, 7.7.2017 | 19.30 Uhr Erlöserkirche Potsdam

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3, Doppelkonzert für Oboe und Violine und eine Auswahl seiner instrumentalen Werke zu Natur- & Liebeslyrik des Barock

Klaus Büstrin – Lesungen

Neues Kammerorchester Potsdam

Leitung: Ud Joffe ­ ­­­ ­ ­­

Die Musik der mitteldeutschen Tradition soll die Saison beenden. Das Bier darf dabei nicht fehlen! Obwohl zu Bachs Zeiten ein anderes Genussgetränk seinen Siegeszug durch Europa feierte – der Kaffee. So war das Zimmermannsche Kaffeehaus in Leipzig wirtschaftlich so erfolgreich, dass es für seine Gäste kostenlose Instrumental-Konzerte des Collegium Musicum anbieten konnte. Hier hat Bach seine Konzertstücke und neue Cembalokonzerte aufführen können. Zum Saisonabschluss kombinieren wir Natur- und Liebeslyrik des Barock mit den schönsten Instrumentalsätzen des großen Meisters – hoffentlich ganz zu Ihrem Wohl!Das Bier dazu liefert, frisch gebraut, die Braumanufaktur vom Forsthaus Templin. Ihr Ud Joffe

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documenta14

doc14 – es war wieder ein Experiment: was davon und wie viel geht mich an, berüht mich an, auch: mag ich? Kaum dass ich den Hauptbahnhof – mit Bedauern ohne Karte zur doc14 und darum über meinen ersten ‚unnützen‘ Weg durch Kassel – verlassen habe, begegnet mir die Stadt, die heute mit den Beuys-Eichen für sich wirbt, mit einem vielsagenden Schild:
Beuys ist unerreichbar; Polizei und Autos natürlich nicht. Live in der Stadt sah es so aus:

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Ansonsten möchte ich hier nur noch eine Stimme zu Wort kommen lassen, die für mich besonders eindrücklich war. Sie spricht über Ignozranz – im Angesicht des „Partemis-Tempels“ aus verbotenen Büchern.
Sie gehört zu der 9.438 h (!) langen Klanginstallation (auf dem Tisch vorn im Bild aufgebaut) von POPE.L (*1955 Newark, New Jersey): Whispering Campaign (2016/17). Mehr zu diesem Werk siehe auch beim hessischen rundfunk hr.

Die bekennende Kirche in Potsdam

Am 16. August 2015 um 10:30 Uhr wird die Ausstellung

„Gott mehr gehorchen als den Menschen. Die Gründung der bekennenden Kirche in Potsdam“
im Gottesdienst in der Friedenskirche Potsdam – Sanssouci eröffnet. Die Predigt hält Prof. Dr. Christoph Markschies.

Das Stadtkirchenpfarramt und die Arbeitsgruppe „Kirche und Nationalsozialismus“ laden ein.

Weitere Veranstaltungen folgen:
Bekennende Kirche in Potsdam Flyer

Weitere Informationen:
http://www.evkirchepotsdam.de/stadtkirchenarbeit/zeitgeschichte-kirchen-in-potsdam

Buchstabenmuseum buchstäblich wohnungslos!

NEUES ZUHAUSE GESUCHT!

Das Berliner Buchstabenmuseum hat bald keine Räume mehr. Bislang haben wir unsere stets größer und bekannter werdende Sammlung an immer wieder wechselnden Orten in Berlin-Mitte gezeigt. Auch Ende diesen Jahres heißt es wieder: Die Zwischennutzung der DDR-Kaufhalle an der Jannowitzbrücke ist vorbei, über 1.000 stadtbildprägende Exponate müssen umziehen. Wir suchen für unser einzigartiges Museum dringend einen neuen und langfristigen Standort mit ausreichend Ausstellungs- und Lagerfläche. Dabei können Sie uns helfen.

Warum wir buchstäblich so toll sind …

Wo wir sind, entsteht Leben und Kultur. Wir beleben den Kiez und bringen unsere Besucherinnen und Besucher mit. Wir begeistern seit nunmehr 10 Jahren Menschen aus aller Welt: Berlin-Touristen, Studierende von Universitäten und Fachschulen, ehemalige Schriftsetzer und Trend-Scouts großer Unternehmen. Das Buchstabenmuseum ist ein typischer Teil der Metropole, es steht für das neue Berlin, das Hotspot für Kreative und Kulturinteressierte ist. Das Buchstabenmuseum erhält keinerlei öffentliche Förderung und existiert durch das ehrenamtliche Engagement vieler helfender Hände.

Bitte weitersagen!

Vielleicht kennen Sie jemanden, der einen kennt, der …

Unser Faktenblatt zur Immobiliensuche steht zum Download bereit.

Falls Sie uns einen Tipp geben wollen, sind wir hier zu erreichen: kontakt@buchstabenmuseum.de

BUCHSTÄBLICHEN DANK!!!

S.O.S. Kunst rettet Welt

Das Kunstfestival

Bereits zum 17. Mal findet das größte freie Berliner Kunstfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN statt. 48 STUNDEN NEUKÖLLN ist ein Forum für künstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene. Das Festival präsentiert und fördert Kunst, die einen Beitrag zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Themen leistet und diese reflektiert.

Mehr Infos

viaS.O.S. Kunst rettet Welt.

LOCALIZE 2015: acht und null

LOCALIZE zieht in die Platte

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LOCALIZE findet in diesem Jahr vom 16. bis 19 Juli in Drewitz statt. Zwei vor der Sanierung stehende Plattenbau-Aufgänge in der Konrad-Wolf-Allee mit 16 erst seit kurzem leerstehenden Wohnungen werden von Künstlern, Musikern, Nachbarn und Festivalbesuchern neu bezogen. Bald werden diese Räume durch den Umbau des Stadtteils zur „Gartenstadt“ zum Teil verschwinden, saniert und umstrukturiert. Zwischen dem Alten und dem Neuen lenkt LOCALIZE die Aufmerksamkeit auf diesen sich wandelnden Ort.

Unter dem Titel „acht und null“ verweist das Festival nicht nur auf den Stadtteil Drewitz, dessen Postleitzahl auf diesen Ziffern endet, sondern auch auf die Bedeutung von Anfang, Ende und Unendlichkeit, die sich in der „acht“ und der „null“ verstecken.

LOCALIZE setzt sich in diesem Jahr mit der Frage auseinander, was passiert, wenn etwas endet – Mietverhältnisse, Beziehungen, Leben oder Systeme. Bei seiner achten Auflage stellt LOCALIZE der im Umbruch und Wandel stehenden Stadt Potsdam eine Frage: Welche Chancen stecken im Übergang und welche im Neustart?

Die Räume des Festivalorts werden mit einem Programm aus Ausstellung, Workshops, Konzerten, Film und Performance zur Galerie, zum Hostel für Künstler und Gäste, zur Leinwand, einem architektonischen Irrgarten und zur Bühne eines Balkonballetts umgewandelt.

via: acht und null 2015.

Performance – Annette Paul: „Absichtsloses Harken“

Am Ort der Garnisonkirche, vor der Nagelkreuzkapelle, Breite Straße 7, Stadtmitte Potsdam

absichtsloses+Harken

– bis auf Weiteres – also nicht mehr lange ?

Auf dem Gelände der ehemaligen Garnisonkirche gibt es direkt neben dem Rechenzentrum seit Mai 2015 ein weiteres Rechenzentrum. Es handelt sich um eine Kunstaktion der Künstlerin Annette Paul, die hier ein Kiesbett in den Boden eingelassen hat, in welchem man das absichtslose Harken mit Rechen üben kann. Die Aktion lädt Kritiker und Befürworter des Wiederaufbaus ein, sich mit dem Boden friedlich zu beschäftigen, sich einzulassen auf eine Betätigung ohne Zeit und Raum an einem Ort von geschichteter Geschichte.

Eintritt: frei

via: Newsletter Potsdam Kultur.