Archiv der Kategorie: Einzelsachen

Produzentengalerie M des BVBK : Vernissage : 5. April 2018 / 19 Uhr

Die ausstellende Künstlerin Marion Angulanza und der Künstler Ingar Krauss präsentieren Arbeiten, die während ihres Norwegenstipendiums 2017 entstanden sind.

Begrüßung: Petra Schmidt Dreyblatt, Geschäftsführerin des BVBK
Ausstellungszeitraum: 6. bis 29. April 2018

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Taborkirche Berlin: Chor cantamus: „WANDERLUST – deutsche Lieder für eine georgische Reise“ : So., 29. APRIL | 18:00

Unter dem Motto „WANDERLUST – deutsche Lieder für eine georgische Reise“
bringen wir Stücke von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Johannes Brahms, Johannes Eccard, Bernd Engelbrecht und Josef Gabriel
Rheinberger zu Gehör.
Als Einstimmung auf unsere Georgientour im Mai lassen wir zudem noch
einmal die von uns in Auftrag gegebenen georgischen Kompositionen von
Rusudan Khorava und Zviad Bolkvadze erklingen.

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen. Gerne dürft Ihr auch interessierte
Freunde und Bekannte mitbringen.

Der Eintritt ist frei. Spenden für unsere Chorarbeit sind wie immer sehr
willkommen. Ein paar Tage vor den Konzerten werden wir Euch noch einmal
an den Konzerttermin erinnern.

Taborstr. 17 /Ecke Wrangelstrasse
Kreuzberg U-Bhf Schlesisches Tor
goo.gl/maps/E9K8LY9ZotD2

Werkstatt der Kulturen: Arezoo Rezvani & Murat Coşkun
 – Persische & türkische Musik: Freitag, 4.Mai 2018 | 20.00

Wenn Instrumentalisten von Visionen reden, dann packen sie diese weniger in Worte, vielmehr bedienen sie sich der Töne, Rhythmen, Melodien, Klänge oder der Stille, um visionäre Gefühle, Gedanken, Bilder, Farben oder Geschichten darzustellen. 
Murat Coşkun gilt als Meister auf verschiedensten Rahmentrommeln. In seinem neuen Programm tritt der World-Percussionist in einen beeindruckenden Dialog mit der jungen iranischen Musikerin und Virtuosin auf dem persischen Hackbrett, Arezoo Rezvani und folgt damit seiner wohl größten Vision und dem künstlerischen Leitspruch „connecting cultures“.
 Rezvanis elegantes Santur-Spiel ist ausdrucksstark, mit Holzschlägeln entlockt sie ihrem Instrument fließende Melodien sowie perkussive Muster. Der „Handwerker“ Coşkun lässt seine Hände und Finger über die Felle der unterschiedlichsten Trommeln fliegen und wechselt dabei mit einer Leichtigkeit zwischen komplexen Rhythmen aus Korea, der Türkei, dem Iran und Nordafrika. Eine einzigartige Kombination entsteht, wenn Hang und Santur aufeinander treffen und in meditativ-minimalistische, dann wieder in sehr kraftvolle und virtuose musikalische Welten eintauchen.Fell und Saiten, türkische und persische Tanzweisen, leidenschaftliches Spiel und berührende Lieder – eine Begegnung mit Ausstrahlungskraft!

Quelle: Werkstatt der Kulturen

Villa Elisabeth: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin ; Sonntag, 29. April 2018 | 17.00 Uhr

In der Konzertreihe „Gegenübergestellte Zeit“, die das AsianArt Ensemble im letzten Jahr in der St. Elisabeth-Kirche begonnen hat, treten zeitgenössische und traditionelle Musik Asiens mit Neuer Musik aus Europa in Dialog. Nicht weniger interessant verspricht eine solche Begegnung im Bereich der Alten Musik zu sein, wie das Michaelis Consort sie mit höfischer Musik Europas und Koreas am 29.4. in der Villa Elisabeth aufzeigt.In beiden Kulturen war Musik ein wichtiger Teil des höfischen Geschehens und spielte eine zentrale Rolle: Mit Musik ließ sich repräsentieren, Glauben vermitteln, Bildung verbreiten und unterhalten.Das Michaelis Consort ist ein junges, international zusammengesetztes und anerkanntes Spezialistenensemble für historische Aufführungspraxis. Seit 2011 findet sich das Michaelis Consort für unterschiedlichste Projekte zusammen: Von Renaissancemusik auf Freiberger Geigen bis zu Kantatenprojekten mit Werken von J.S. Bach. Das Michaelis Consort war Gast bei namhaften Festivals (Bachfest Leipzig, Gottorfer Hofmusik, MAFestivals Brugges und Festival Oude Muziek Utrecht).Für dieses Programm setzt sich das Ensemble aus Musikern aus Italien, Norwegen, Deutschland und Korea zusammen. Gemeinsam erforschen sie die unterschiedlichen Klangwelten der Musik. Dabei stellt die Musik des höfischen Koreas den Fixpunkt des Programms dar. Durch die gänzlich andere Kompositionsweise bildet es einen Kontrast zur abendländische Musik. Das Zusammenspiel von historischen Instrumenten aus Europa und Korea verschafft zusätzlich spannende Kontrapunkte.Mit:Chung Joowon, Sopran | Han Sol Lee, Geigeninstrumente | Lorenzo Gabriele, Flöteninstrumente | Arve Stavran, Tasteninstrumente | Felix Görg, Streichbassinstrumente | NN., koreanische PerkussionEintritt frei. Anmeldung erbeten unter http://www.kulturkorea.orgVeranstalter: Koreanisches Kulturzentrum in Koopertion mit dem Kultur Büro ElisabethDruckversion als PDFICS-Datei für elektronische Kalender

Quelle: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin

Berlin-Mitte, St. Elisabeth: Autism – The Asil Ensemble for Arab Contemporary Classical Music: Freitag, 13. April 2018 | 19.00 Uhr

The Asil Ensemble (Foto: Rima Maroun)
Autismus und arabische Rhythmen – Autismus vereint das Fehlen sozialer Interaktion mit zugleich höchster Aufmerksamkeit. Mustafa Saids Komposition geht von diesem Zustand aus, um in die Tiefen des Selbst abzutauchen.

Ausgangspunkt war die Einsicht, dass die arabische Musik sich seit mehr als 100 Jahren allein durch Impulse aus dem Westen fortentwickelt hat. Sein Ensemble Asil hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der klassischen arabischen Tradition eine heutige Musik zu schaffen. „Autism“, das auf traditionellen arabischen Weisen beruht, ist ein Ergebnis dieser Arbeit.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)
Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Dieses Konzert ist Bestandteil von „[laut] Die Welt hören“, der aktuellen Ausstellung in der Humboldt-Box, in der die Faszination von Klängen hör- und erlebbar wird. Eine vielfältige begeleitende Veranstaltungsserie, in der die Fragen der Ausstellung vertieft werden, lädt zur Erforschung unterschiedlicher Klangwelten und -kulturen ein.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)

Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Eintritt frei.
Weitere Infos: www.humboldtforum.com
Um einen verbindliche Anmeldung wird gebeten unter www.humboldtforum.com/de/veranstaltungen/autismus

Veranstalter: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Bach & Bier ­­ ­ ­­ ­ ­ ­­ ­ ­ ­ ­­ Freitag, 7.7.2017 | 19.30 Uhr Erlöserkirche Potsdam

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3, Doppelkonzert für Oboe und Violine und eine Auswahl seiner instrumentalen Werke zu Natur- & Liebeslyrik des Barock

Klaus Büstrin – Lesungen

Neues Kammerorchester Potsdam

Leitung: Ud Joffe ­ ­­­ ­ ­­

Die Musik der mitteldeutschen Tradition soll die Saison beenden. Das Bier darf dabei nicht fehlen! Obwohl zu Bachs Zeiten ein anderes Genussgetränk seinen Siegeszug durch Europa feierte – der Kaffee. So war das Zimmermannsche Kaffeehaus in Leipzig wirtschaftlich so erfolgreich, dass es für seine Gäste kostenlose Instrumental-Konzerte des Collegium Musicum anbieten konnte. Hier hat Bach seine Konzertstücke und neue Cembalokonzerte aufführen können. Zum Saisonabschluss kombinieren wir Natur- und Liebeslyrik des Barock mit den schönsten Instrumentalsätzen des großen Meisters – hoffentlich ganz zu Ihrem Wohl!Das Bier dazu liefert, frisch gebraut, die Braumanufaktur vom Forsthaus Templin. Ihr Ud Joffe

documenta14

doc14 – es war wieder ein Experiment: was davon und wie viel geht mich an, berüht mich an, auch: mag ich? Kaum dass ich den Hauptbahnhof – mit Bedauern ohne Karte zur doc14 und darum über meinen ersten ‚unnützen‘ Weg durch Kassel – verlassen habe, begegnet mir die Stadt, die heute mit den Beuys-Eichen für sich wirbt, mit einem vielsagenden Schild:
Beuys ist unerreichbar; Polizei und Autos natürlich nicht. Live in der Stadt sah es so aus:

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Ansonsten möchte ich hier nur noch eine Stimme zu Wort kommen lassen, die für mich besonders eindrücklich war. Sie spricht über Ignozranz – im Angesicht des „Partemis-Tempels“ aus verbotenen Büchern.
Sie gehört zu der 9.438 h (!) langen Klanginstallation (auf dem Tisch vorn im Bild aufgebaut) von POPE.L (*1955 Newark, New Jersey): Whispering Campaign (2016/17). Mehr zu diesem Werk siehe auch beim hessischen rundfunk hr.