Archiv der Kategorie: Einzelsachen

Produzentengalerie M des BVBK : Vernissage : 5. April 2018 / 19 Uhr

Die ausstellende Künstlerin Marion Angulanza und der Künstler Ingar Krauss präsentieren Arbeiten, die während ihres Norwegenstipendiums 2017 entstanden sind.

Begrüßung: Petra Schmidt Dreyblatt, Geschäftsführerin des BVBK
Ausstellungszeitraum: 6. bis 29. April 2018

Taborkirche Berlin: Chor cantamus: „WANDERLUST – deutsche Lieder für eine georgische Reise“ : So., 29. APRIL | 18:00

Unter dem Motto „WANDERLUST – deutsche Lieder für eine georgische Reise“
bringen wir Stücke von Heinrich Schütz, Felix Mendelssohn-Bartholdy,
Johannes Brahms, Johannes Eccard, Bernd Engelbrecht und Josef Gabriel
Rheinberger zu Gehör.
Als Einstimmung auf unsere Georgientour im Mai lassen wir zudem noch
einmal die von uns in Auftrag gegebenen georgischen Kompositionen von
Rusudan Khorava und Zviad Bolkvadze erklingen.

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen. Gerne dürft Ihr auch interessierte
Freunde und Bekannte mitbringen.

Der Eintritt ist frei. Spenden für unsere Chorarbeit sind wie immer sehr
willkommen. Ein paar Tage vor den Konzerten werden wir Euch noch einmal
an den Konzerttermin erinnern.

Taborstr. 17 /Ecke Wrangelstrasse
Kreuzberg U-Bhf Schlesisches Tor
goo.gl/maps/E9K8LY9ZotD2

Werkstatt der Kulturen: Arezoo Rezvani & Murat Coşkun
 – Persische & türkische Musik: Freitag, 4.Mai 2018 | 20.00

Wenn Instrumentalisten von Visionen reden, dann packen sie diese weniger in Worte, vielmehr bedienen sie sich der Töne, Rhythmen, Melodien, Klänge oder der Stille, um visionäre Gefühle, Gedanken, Bilder, Farben oder Geschichten darzustellen. 
Murat Coşkun gilt als Meister auf verschiedensten Rahmentrommeln. In seinem neuen Programm tritt der World-Percussionist in einen beeindruckenden Dialog mit der jungen iranischen Musikerin und Virtuosin auf dem persischen Hackbrett, Arezoo Rezvani und folgt damit seiner wohl größten Vision und dem künstlerischen Leitspruch „connecting cultures“.
 Rezvanis elegantes Santur-Spiel ist ausdrucksstark, mit Holzschlägeln entlockt sie ihrem Instrument fließende Melodien sowie perkussive Muster. Der „Handwerker“ Coşkun lässt seine Hände und Finger über die Felle der unterschiedlichsten Trommeln fliegen und wechselt dabei mit einer Leichtigkeit zwischen komplexen Rhythmen aus Korea, der Türkei, dem Iran und Nordafrika. Eine einzigartige Kombination entsteht, wenn Hang und Santur aufeinander treffen und in meditativ-minimalistische, dann wieder in sehr kraftvolle und virtuose musikalische Welten eintauchen.Fell und Saiten, türkische und persische Tanzweisen, leidenschaftliches Spiel und berührende Lieder – eine Begegnung mit Ausstrahlungskraft!

Quelle: Werkstatt der Kulturen

Villa Elisabeth: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin ; Sonntag, 29. April 2018 | 17.00 Uhr

In der Konzertreihe „Gegenübergestellte Zeit“, die das AsianArt Ensemble im letzten Jahr in der St. Elisabeth-Kirche begonnen hat, treten zeitgenössische und traditionelle Musik Asiens mit Neuer Musik aus Europa in Dialog. Nicht weniger interessant verspricht eine solche Begegnung im Bereich der Alten Musik zu sein, wie das Michaelis Consort sie mit höfischer Musik Europas und Koreas am 29.4. in der Villa Elisabeth aufzeigt.In beiden Kulturen war Musik ein wichtiger Teil des höfischen Geschehens und spielte eine zentrale Rolle: Mit Musik ließ sich repräsentieren, Glauben vermitteln, Bildung verbreiten und unterhalten.Das Michaelis Consort ist ein junges, international zusammengesetztes und anerkanntes Spezialistenensemble für historische Aufführungspraxis. Seit 2011 findet sich das Michaelis Consort für unterschiedlichste Projekte zusammen: Von Renaissancemusik auf Freiberger Geigen bis zu Kantatenprojekten mit Werken von J.S. Bach. Das Michaelis Consort war Gast bei namhaften Festivals (Bachfest Leipzig, Gottorfer Hofmusik, MAFestivals Brugges und Festival Oude Muziek Utrecht).Für dieses Programm setzt sich das Ensemble aus Musikern aus Italien, Norwegen, Deutschland und Korea zusammen. Gemeinsam erforschen sie die unterschiedlichen Klangwelten der Musik. Dabei stellt die Musik des höfischen Koreas den Fixpunkt des Programms dar. Durch die gänzlich andere Kompositionsweise bildet es einen Kontrast zur abendländische Musik. Das Zusammenspiel von historischen Instrumenten aus Europa und Korea verschafft zusätzlich spannende Kontrapunkte.Mit:Chung Joowon, Sopran | Han Sol Lee, Geigeninstrumente | Lorenzo Gabriele, Flöteninstrumente | Arve Stavran, Tasteninstrumente | Felix Görg, Streichbassinstrumente | NN., koreanische PerkussionEintritt frei. Anmeldung erbeten unter http://www.kulturkorea.orgVeranstalter: Koreanisches Kulturzentrum in Koopertion mit dem Kultur Büro ElisabethDruckversion als PDFICS-Datei für elektronische Kalender

Quelle: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin

Berlin-Mitte, St. Elisabeth: Autism – The Asil Ensemble for Arab Contemporary Classical Music: Freitag, 13. April 2018 | 19.00 Uhr

The Asil Ensemble (Foto: Rima Maroun)
Autismus und arabische Rhythmen – Autismus vereint das Fehlen sozialer Interaktion mit zugleich höchster Aufmerksamkeit. Mustafa Saids Komposition geht von diesem Zustand aus, um in die Tiefen des Selbst abzutauchen.

Ausgangspunkt war die Einsicht, dass die arabische Musik sich seit mehr als 100 Jahren allein durch Impulse aus dem Westen fortentwickelt hat. Sein Ensemble Asil hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der klassischen arabischen Tradition eine heutige Musik zu schaffen. „Autism“, das auf traditionellen arabischen Weisen beruht, ist ein Ergebnis dieser Arbeit.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)
Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Dieses Konzert ist Bestandteil von „[laut] Die Welt hören“, der aktuellen Ausstellung in der Humboldt-Box, in der die Faszination von Klängen hör- und erlebbar wird. Eine vielfältige begeleitende Veranstaltungsserie, in der die Fragen der Ausstellung vertieft werden, lädt zur Erforschung unterschiedlicher Klangwelten und -kulturen ein.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)

Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Eintritt frei.
Weitere Infos: www.humboldtforum.com
Um einen verbindliche Anmeldung wird gebeten unter www.humboldtforum.com/de/veranstaltungen/autismus

Veranstalter: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

Bach & Bier ­­ ­ ­­ ­ ­ ­­ ­ ­ ­ ­­ Freitag, 7.7.2017 | 19.30 Uhr Erlöserkirche Potsdam

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3, Doppelkonzert für Oboe und Violine und eine Auswahl seiner instrumentalen Werke zu Natur- & Liebeslyrik des Barock

Klaus Büstrin – Lesungen

Neues Kammerorchester Potsdam

Leitung: Ud Joffe ­ ­­­ ­ ­­

Die Musik der mitteldeutschen Tradition soll die Saison beenden. Das Bier darf dabei nicht fehlen! Obwohl zu Bachs Zeiten ein anderes Genussgetränk seinen Siegeszug durch Europa feierte – der Kaffee. So war das Zimmermannsche Kaffeehaus in Leipzig wirtschaftlich so erfolgreich, dass es für seine Gäste kostenlose Instrumental-Konzerte des Collegium Musicum anbieten konnte. Hier hat Bach seine Konzertstücke und neue Cembalokonzerte aufführen können. Zum Saisonabschluss kombinieren wir Natur- und Liebeslyrik des Barock mit den schönsten Instrumentalsätzen des großen Meisters – hoffentlich ganz zu Ihrem Wohl!Das Bier dazu liefert, frisch gebraut, die Braumanufaktur vom Forsthaus Templin. Ihr Ud Joffe

documenta14

doc14 – es war wieder ein Experiment: was davon und wie viel geht mich an, berüht mich an, auch: mag ich? Kaum dass ich den Hauptbahnhof – mit Bedauern ohne Karte zur doc14 und darum über meinen ersten ‚unnützen‘ Weg durch Kassel – verlassen habe, begegnet mir die Stadt, die heute mit den Beuys-Eichen für sich wirbt, mit einem vielsagenden Schild:
Beuys ist unerreichbar; Polizei und Autos natürlich nicht. Live in der Stadt sah es so aus:

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Ansonsten möchte ich hier nur noch eine Stimme zu Wort kommen lassen, die für mich besonders eindrücklich war. Sie spricht über Ignozranz – im Angesicht des „Partemis-Tempels“ aus verbotenen Büchern.
Sie gehört zu der 9.438 h (!) langen Klanginstallation (auf dem Tisch vorn im Bild aufgebaut) von POPE.L (*1955 Newark, New Jersey): Whispering Campaign (2016/17). Mehr zu diesem Werk siehe auch beim hessischen rundfunk hr.

Die bekennende Kirche in Potsdam

Am 16. August 2015 um 10:30 Uhr wird die Ausstellung

„Gott mehr gehorchen als den Menschen. Die Gründung der bekennenden Kirche in Potsdam“
im Gottesdienst in der Friedenskirche Potsdam – Sanssouci eröffnet. Die Predigt hält Prof. Dr. Christoph Markschies.

Das Stadtkirchenpfarramt und die Arbeitsgruppe „Kirche und Nationalsozialismus“ laden ein.

Weitere Veranstaltungen folgen:
Bekennende Kirche in Potsdam Flyer

Weitere Informationen:
http://www.evkirchepotsdam.de/stadtkirchenarbeit/zeitgeschichte-kirchen-in-potsdam

Buchstabenmuseum buchstäblich wohnungslos!

NEUES ZUHAUSE GESUCHT!

Das Berliner Buchstabenmuseum hat bald keine Räume mehr. Bislang haben wir unsere stets größer und bekannter werdende Sammlung an immer wieder wechselnden Orten in Berlin-Mitte gezeigt. Auch Ende diesen Jahres heißt es wieder: Die Zwischennutzung der DDR-Kaufhalle an der Jannowitzbrücke ist vorbei, über 1.000 stadtbildprägende Exponate müssen umziehen. Wir suchen für unser einzigartiges Museum dringend einen neuen und langfristigen Standort mit ausreichend Ausstellungs- und Lagerfläche. Dabei können Sie uns helfen.

Warum wir buchstäblich so toll sind …

Wo wir sind, entsteht Leben und Kultur. Wir beleben den Kiez und bringen unsere Besucherinnen und Besucher mit. Wir begeistern seit nunmehr 10 Jahren Menschen aus aller Welt: Berlin-Touristen, Studierende von Universitäten und Fachschulen, ehemalige Schriftsetzer und Trend-Scouts großer Unternehmen. Das Buchstabenmuseum ist ein typischer Teil der Metropole, es steht für das neue Berlin, das Hotspot für Kreative und Kulturinteressierte ist. Das Buchstabenmuseum erhält keinerlei öffentliche Förderung und existiert durch das ehrenamtliche Engagement vieler helfender Hände.

Bitte weitersagen!

Vielleicht kennen Sie jemanden, der einen kennt, der …

Unser Faktenblatt zur Immobiliensuche steht zum Download bereit.

Falls Sie uns einen Tipp geben wollen, sind wir hier zu erreichen: kontakt@buchstabenmuseum.de

BUCHSTÄBLICHEN DANK!!!

S.O.S. Kunst rettet Welt

Das Kunstfestival

Bereits zum 17. Mal findet das größte freie Berliner Kunstfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN statt. 48 STUNDEN NEUKÖLLN ist ein Forum für künstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene. Das Festival präsentiert und fördert Kunst, die einen Beitrag zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Themen leistet und diese reflektiert.

Mehr Infos

viaS.O.S. Kunst rettet Welt.

LOCALIZE 2015: acht und null

LOCALIZE zieht in die Platte

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LOCALIZE findet in diesem Jahr vom 16. bis 19 Juli in Drewitz statt. Zwei vor der Sanierung stehende Plattenbau-Aufgänge in der Konrad-Wolf-Allee mit 16 erst seit kurzem leerstehenden Wohnungen werden von Künstlern, Musikern, Nachbarn und Festivalbesuchern neu bezogen. Bald werden diese Räume durch den Umbau des Stadtteils zur „Gartenstadt“ zum Teil verschwinden, saniert und umstrukturiert. Zwischen dem Alten und dem Neuen lenkt LOCALIZE die Aufmerksamkeit auf diesen sich wandelnden Ort.

Unter dem Titel „acht und null“ verweist das Festival nicht nur auf den Stadtteil Drewitz, dessen Postleitzahl auf diesen Ziffern endet, sondern auch auf die Bedeutung von Anfang, Ende und Unendlichkeit, die sich in der „acht“ und der „null“ verstecken.

LOCALIZE setzt sich in diesem Jahr mit der Frage auseinander, was passiert, wenn etwas endet – Mietverhältnisse, Beziehungen, Leben oder Systeme. Bei seiner achten Auflage stellt LOCALIZE der im Umbruch und Wandel stehenden Stadt Potsdam eine Frage: Welche Chancen stecken im Übergang und welche im Neustart?

Die Räume des Festivalorts werden mit einem Programm aus Ausstellung, Workshops, Konzerten, Film und Performance zur Galerie, zum Hostel für Künstler und Gäste, zur Leinwand, einem architektonischen Irrgarten und zur Bühne eines Balkonballetts umgewandelt.

via: acht und null 2015.

Performance – Annette Paul: „Absichtsloses Harken“

Am Ort der Garnisonkirche, vor der Nagelkreuzkapelle, Breite Straße 7, Stadtmitte Potsdam

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– bis auf Weiteres – also nicht mehr lange ?

Auf dem Gelände der ehemaligen Garnisonkirche gibt es direkt neben dem Rechenzentrum seit Mai 2015 ein weiteres Rechenzentrum. Es handelt sich um eine Kunstaktion der Künstlerin Annette Paul, die hier ein Kiesbett in den Boden eingelassen hat, in welchem man das absichtslose Harken mit Rechen üben kann. Die Aktion lädt Kritiker und Befürworter des Wiederaufbaus ein, sich mit dem Boden friedlich zu beschäftigen, sich einzulassen auf eine Betätigung ohne Zeit und Raum an einem Ort von geschichteter Geschichte.

Eintritt: frei

via: Newsletter Potsdam Kultur.

Piotr Pazinski, Schriftsteller | kulturradio

Piotr Pazinski, polnischer Schriftsteller
kulturradio | Mediathek | verfügbar bis 24.03.15

Seit Jahren gibt es in Polen eine Renaissance des jüdischen Lebens. In Warschau wurde im vergangenen Herbst ein neues Museum eröffnet, das an die 1000-jährige jüdische Geschichte Polens erinnert. Das jüdische Kulturfestival in Krakau zieht inzwischen jährlich mehrere 10.000 Besucher an und immer mehr Menschen entdecken ihre während der sozialistischen Zeit verdrängten jüdischen Wurzeln wieder. Der 1973 geborene Warschauer Autor Piotr Paziński setzt sich mit seinen Texten dafür ein, dass die alte Welt des polnischen Judentums nicht vergessen wird. Moses Fendel hat ihn getroffen.

via: rbb Mediathek: Piotr Pazinski, polnischer Schriftsteller | kulturradio.

P.S.: „Die Pension“ liegt auf deutsch vor. Wärmste Empfehlung!

Ja, er schafft es, diese Bilder zu erzeugen, die ich so mag. Wer ihn bei einer der Lesungen in den letzten Wochen erlebt hat, wird mir beipflichten können; also: lesen! Begeisterung.
kubu

„yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment – Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Theater

in Berlin / Internet

„yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment

Vom 19. bis 29. März 2015

jeweils um 18.00 Uhr und 20.30 Uhr.

Das Theaterexperiment yoUturn setzt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Phänomen der Überwachung auseinander. Basierend auf zahlreichen Interviews mit Betroffenen aus der DDR, dem Nahen Osten, der BRD und den USA hat Regisseurin Christiane Mudra die Lebensläufe von Überwachungsopfern untersucht und mit Hintergrundmaterial angereichert. Anhand einzelner Biografien macht sie in performativen Touren durch Berlin die Mechanismen von Angst und Paranoia für die Teilnehmer unmittelbar erlebbar.

yoUturn beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Observation – ausgehend von Menschenrechtsverletzungen durch die Staatssicherheit der DDR über die Exporte deutscher Hersteller von Spähsoftware in despotische Staaten bis hin zu Fällen von jahrelanger ungerechtfertigter Überwachung durch den Verfassungsschutz und den jüngsten Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch den US-Geheimdienst NSA.

Wie wirkt sich die Erfahrung, überwacht zu werden, auf den einzelnen Menschen aus? Wie schützt der Einzelne seine Privatsphäre? An welchen Punkten sind wir selbst längst Teil der Kontrollgesellschaft? Welcher Methoden bedienen sich die unterschiedlichen Überwachungsorgane? Wie gläsern ist unser Leben heute? Wie gefährdet sind unsere Grundrechte und damit unsere Demokratie?

„Deutsche Firmen produzieren mit die effizientesten Überwachungssoftwares weltweit, die vielfach Haft, Folter und Mord für Aktivisten in Diktaturen zur Folge haben“, sagt Regisseurin Christiane Mudra. „Und angesichts der jüngsten Enthüllungen von Edward Snowden scheint ein tieferes technisches Verständnis für ein mündiges Dasein unabdingbar.“

Reporter ohne Grenzen beobachtet mit Sorge, dass Überwachungstechnik in vielen Ländern dazu eingesetzt wird, die Pressefreiheit insbesondere im Internet einzuschränken. Deshalb setzt sich die Organisation dafür ein, Exporte von Zensur- und Überwachungstechnologie wirksam zu kontrollieren.

Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra

Ausstattung: Julia Kopa

Regieassistenz: Jenny Eyer

Mit: Kostis Kallivretakis, Monika Lembke (Zeitzeugin), Martin Heesch, Michail Fotopoulos

In Kooperation mit ROG wird yoUturn vom 19. bis 29. März 2015 in Berlin gezeigt.

Zweimal täglich laufen parallel drei Touren mit unterschiedlichen Inhalten im Stadtraum von Berlin. Der Treffpunkt wird nach vorheriger Online-Anmeldung ab dem 7. März bekanntgegeben.

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via: „yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment – Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit.

Symposion. Erlebnisraum Kino. 16.&17.5. Einstein Forum Potsdam Pdm

Erlebnisraum Kino – Symposium

Konzeption: Chris Wahl und Rüdiger Zill, Potsdam
Teilnehmer: Jan Distelmeyer, Potsdam; Volker Gerling, Berlin; Malte Hagener, Marburg; Julian Hanich, Groningen; Ursula von Keitz, Konstanz; Michaela Ott, Hamburg; Sachiko Schmidt, Potsdam; Bernd Sobolla, Berlin; Jeanette Toussaint, Potsdam; Christiane Voss, Weimar; Michael Wedel, Potsdam; Andreas Wildfang, Berlin

Das Kino ist mehr als ein Ort des Sehens; es ist ein Raum für Erlebnisse, die mit sensorischen, ästhetischen oder emotionalen Erfahrungen sowie mit Erinnerungen und Phantasien verschiedenster Art zu tun haben. Inzwischen ist aber das Vorstadtkino durch Multiplexpaläste ersetzt worden und das Zelluloid durch digitale Projektionen. Darüber hinaus sind die Bilder des Films auch in andere Medien ausgewandert. All das provoziert die Frage, was vom Erlebnisraum Kino im 21. Jahrhundert übrig bleiben wird und was sich vielleicht heute schon verändert hat.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“

Programm

Donnerstag, 15. – Freitag, 16. Mai 2014
14.00
Chris Wahl / Rüdiger Zill: Einführung

14.15 Kinogeschichte
Moderation: Michael Wedel
Jeanette Toussaint, Potsdam
Vom Biophon-Theater zum UCI. Die Geschichte der Potsdamer Kinos

Bernd Sobolla, Berlin
Auf der anderen Seite der Leinwand oder Wie ein Kino hundert Jahre alt werden kann

16.30 Kinophänomenologie
Moderation: Ursula von Keitz
Julian Hanich, Groningen
Der Publikumseffekt. Über den Einfluss anderer Zuschauer auf die Filmwahrnehmung

Christiane Voss, Weimar
Die Positionierung des Zuschauers im und durch Kino

19.00 Abendveranstaltung
Volker Gerling, Berlin
Bilder lernen laufen, indem man sie herumträgt

Freitag, 16. Mai
10.00 Kinoästhetik
Moderation: Rüdiger Zill
Michaela Ott, Hamburg
Das Kino: ein Symptom der Moderne?
Malte Hagener, Marburg
Der Mythos vom Expanded Cinema

12.30 Einwurf
Sachiko Schmidt, Potsdam
Kino in Bewegung. Auf Landpartie mit dem Filmmuseum Potsdam

13.00 Nach dem Kino
Moderation: Chris Wahl
Andreas Wildfang, Berlin
Arthouse on Demand. Vom Programm- zum Onlinekino
Jan Distelmeyer, Potsdam
Immerse yourself! Heimkino, Second Screen und die Dringlichkeit der Flexibilisierung

via: Einstein Forum – Erlebnisraum Kino.

Workshop „Zeitgeister“ – kunstraum (Bundestag) 5.4.14

Seit dem 25. März 2014 ist der zweite Teil unserer Ausstellung

„Die Nacht war ich da, an die Mauer gelehnt
– Drei Gemäldezyklen und ein Text von Einar Schleef, Fotografien von Seiichi Furuya“

im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages zu sehen. Gezeigt wird ein Teil der sogenannten „Tagebuchbilder“ Schleefs aus den 1980er Jahren.

Aus diesem Anlass findet am kommenden Samstag ein Workshop für Schülerinnen und Schüler ab 9 Jahren statt. Noch sind Anmeldungen möglich – bitte entnehmen Sie die Details aus der nachfolgenden Ankündigung:

Zeitgeister
Samstag, 5. April 2014, 14 bis 17 Uhr

Offener Graphic Novel-Workshop für Zeichenbegeisterte ab 9 Jahren.

Manchmal vergeht sie wie im Fluge, dann bewegt sie sich im Tempo einer Schnecke, mal scheint sie stillzustehen: Zeit wird von jedem ganz unterschiedlich wahrgenommen. Zeit wird gewonnen, gelassen, totgeschlagen – manch einer spielt auf Zeit. Ein Mittel, Zeit festzuhalten, ist das Tagebuch. Hier werden ganz persönliche Erlebnisse, Gefühle, Beobachtungen und Gedanken notiert. Im Tagebuch legen wir Zeugnis ab, wie wir uns und die Welt zu einem bestimmten Zeitpunkt erlebt und gesehen haben, und was uns wichtig war.

Der Regisseur, Schriftsteller und Maler Einar Schleef hat nicht nur sein Leben lang Tagebücher geschrieben, sondern er hat sie auch gemalt: In großformatigen, comicähnlichen „Tagebuchbildern“ hielt er Tagesereignisse und Erlebnisse fest, auch Politik und Zeitgeschichte – und immer wieder den Alltag mit der Berliner Mauer, die ihn auch nach seiner Flucht aus der DDR beschäftigte. Die aktuelle Ausstellung im Mauer-Mahnmal des Deutschen Bundestages zeigt vom 25. März bis zum 27. April Schleefs „Tagebuchbilder“, die zum Ausgangspunkt für den Workshop werden:

Wie erzählt er seinen Tag in Bildern nach? Und wie würdet ihr es tun? Hauptdarsteller unseres gezeichneten „Tagebuches“ sollen Zeitgenossen sein, die jeder kennt: Ob Morgenmuffel, Tagedieb oder Nachteule, Minutenschnitzel,
Stundenuhr oder Jahresring – im Atelier bringen wir unsere Zeitgeister ins Bild und zum Sprechen!

Offen für Kunstfüchse zwischen 9 und 15 Jahren. Eintritt frei.
Leitung: Annika Niemann

Um Anmeldung wird gebeten unter: kunst-raum@bundestag.de

Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns auch unter
030/227-32027 oder 030/227-33888 erreichen.

http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/kunst/kunst_ausst/index.jsp

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via: Patricia Vester – Grafikfliesen: woRkShOpS.

Acht Planeten stehen vorm Treffpunkt Freizeit / Potsdam / Lokales – MAZ – Märkische Allgemeine

Acht Planeten stehen vorm Treffpunkt Freizeit

Das Universum hat Position bezogen. Seit einigen Wochen lenken acht Kugeln mit aufwendig gestalteter Mosaikoberfläche die Spaziergängerblicke am Neuen Garten auf sich. Auf der Wiese vorm Treffpunkt Freizeit nimmt der Planetengarten der Künstlerin Annette Messig Gestalt an.

via: Acht Planeten stehen vorm Treffpunkt Freizeit / Potsdam / Lokales – MAZ – Märkische Allgemeine.

FEIERTAGE

… ganz ohne …
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Wunschort – Planetengarten

In der Rubrik Orte fehlt einer meiner künftigen Lieblingsplätze – weil es ihn noch gar nicht gibt. Wer hilft, dass er wird?

Die wundervollen Mosaik-Planeten der Künstlerin Annette Messig
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werden zum Planetengarten vor dem Treffpunkt Freizeit, siehe das video Planetengarten, wenn … naja. Noch ist er nicht bezahlt.
Gesucht wird Unterstützung aller Art. Das Projekt steht zur finanziellen Beteiligung auch auf betterplace. Das ist uns diese Stadt wert – oder?