Archiv der Kategorie: Einzelsachen

Die bekennende Kirche in Potsdam

Am 16. August 2015 um 10:30 Uhr wird die Ausstellung

„Gott mehr gehorchen als den Menschen. Die Gründung der bekennenden Kirche in Potsdam“
im Gottesdienst in der Friedenskirche Potsdam – Sanssouci eröffnet. Die Predigt hält Prof. Dr. Christoph Markschies.

Das Stadtkirchenpfarramt und die Arbeitsgruppe „Kirche und Nationalsozialismus“ laden ein.

Weitere Veranstaltungen folgen:
Bekennende Kirche in Potsdam Flyer

Weitere Informationen:
http://www.evkirchepotsdam.de/stadtkirchenarbeit/zeitgeschichte-kirchen-in-potsdam

Buchstabenmuseum buchstäblich wohnungslos!

NEUES ZUHAUSE GESUCHT!

Das Berliner Buchstabenmuseum hat bald keine Räume mehr. Bislang haben wir unsere stets größer und bekannter werdende Sammlung an immer wieder wechselnden Orten in Berlin-Mitte gezeigt. Auch Ende diesen Jahres heißt es wieder: Die Zwischennutzung der DDR-Kaufhalle an der Jannowitzbrücke ist vorbei, über 1.000 stadtbildprägende Exponate müssen umziehen. Wir suchen für unser einzigartiges Museum dringend einen neuen und langfristigen Standort mit ausreichend Ausstellungs- und Lagerfläche. Dabei können Sie uns helfen.

Warum wir buchstäblich so toll sind …

Wo wir sind, entsteht Leben und Kultur. Wir beleben den Kiez und bringen unsere Besucherinnen und Besucher mit. Wir begeistern seit nunmehr 10 Jahren Menschen aus aller Welt: Berlin-Touristen, Studierende von Universitäten und Fachschulen, ehemalige Schriftsetzer und Trend-Scouts großer Unternehmen. Das Buchstabenmuseum ist ein typischer Teil der Metropole, es steht für das neue Berlin, das Hotspot für Kreative und Kulturinteressierte ist. Das Buchstabenmuseum erhält keinerlei öffentliche Förderung und existiert durch das ehrenamtliche Engagement vieler helfender Hände.

Bitte weitersagen!

Vielleicht kennen Sie jemanden, der einen kennt, der …

Unser Faktenblatt zur Immobiliensuche steht zum Download bereit.

Falls Sie uns einen Tipp geben wollen, sind wir hier zu erreichen: kontakt@buchstabenmuseum.de

BUCHSTÄBLICHEN DANK!!!

S.O.S. Kunst rettet Welt

Das Kunstfestival

Bereits zum 17. Mal findet das größte freie Berliner Kunstfestival 48 STUNDEN NEUKÖLLN statt. 48 STUNDEN NEUKÖLLN ist ein Forum für künstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene. Das Festival präsentiert und fördert Kunst, die einen Beitrag zur Diskussion aktueller gesellschaftlicher Themen leistet und diese reflektiert.

Mehr Infos

viaS.O.S. Kunst rettet Welt.

LOCALIZE 2015: acht und null

LOCALIZE zieht in die Platte

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LOCALIZE findet in diesem Jahr vom 16. bis 19 Juli in Drewitz statt. Zwei vor der Sanierung stehende Plattenbau-Aufgänge in der Konrad-Wolf-Allee mit 16 erst seit kurzem leerstehenden Wohnungen werden von Künstlern, Musikern, Nachbarn und Festivalbesuchern neu bezogen. Bald werden diese Räume durch den Umbau des Stadtteils zur „Gartenstadt“ zum Teil verschwinden, saniert und umstrukturiert. Zwischen dem Alten und dem Neuen lenkt LOCALIZE die Aufmerksamkeit auf diesen sich wandelnden Ort.

Unter dem Titel „acht und null“ verweist das Festival nicht nur auf den Stadtteil Drewitz, dessen Postleitzahl auf diesen Ziffern endet, sondern auch auf die Bedeutung von Anfang, Ende und Unendlichkeit, die sich in der „acht“ und der „null“ verstecken.

LOCALIZE setzt sich in diesem Jahr mit der Frage auseinander, was passiert, wenn etwas endet – Mietverhältnisse, Beziehungen, Leben oder Systeme. Bei seiner achten Auflage stellt LOCALIZE der im Umbruch und Wandel stehenden Stadt Potsdam eine Frage: Welche Chancen stecken im Übergang und welche im Neustart?

Die Räume des Festivalorts werden mit einem Programm aus Ausstellung, Workshops, Konzerten, Film und Performance zur Galerie, zum Hostel für Künstler und Gäste, zur Leinwand, einem architektonischen Irrgarten und zur Bühne eines Balkonballetts umgewandelt.

via: acht und null 2015.

Performance – Annette Paul: „Absichtsloses Harken“

Am Ort der Garnisonkirche, vor der Nagelkreuzkapelle, Breite Straße 7, Stadtmitte Potsdam

absichtsloses+Harken

– bis auf Weiteres – also nicht mehr lange ?

Auf dem Gelände der ehemaligen Garnisonkirche gibt es direkt neben dem Rechenzentrum seit Mai 2015 ein weiteres Rechenzentrum. Es handelt sich um eine Kunstaktion der Künstlerin Annette Paul, die hier ein Kiesbett in den Boden eingelassen hat, in welchem man das absichtslose Harken mit Rechen üben kann. Die Aktion lädt Kritiker und Befürworter des Wiederaufbaus ein, sich mit dem Boden friedlich zu beschäftigen, sich einzulassen auf eine Betätigung ohne Zeit und Raum an einem Ort von geschichteter Geschichte.

Eintritt: frei

via: Newsletter Potsdam Kultur.

Piotr Pazinski, Schriftsteller | kulturradio

Piotr Pazinski, polnischer Schriftsteller
kulturradio | Mediathek | verfügbar bis 24.03.15

Seit Jahren gibt es in Polen eine Renaissance des jüdischen Lebens. In Warschau wurde im vergangenen Herbst ein neues Museum eröffnet, das an die 1000-jährige jüdische Geschichte Polens erinnert. Das jüdische Kulturfestival in Krakau zieht inzwischen jährlich mehrere 10.000 Besucher an und immer mehr Menschen entdecken ihre während der sozialistischen Zeit verdrängten jüdischen Wurzeln wieder. Der 1973 geborene Warschauer Autor Piotr Paziński setzt sich mit seinen Texten dafür ein, dass die alte Welt des polnischen Judentums nicht vergessen wird. Moses Fendel hat ihn getroffen.

via: rbb Mediathek: Piotr Pazinski, polnischer Schriftsteller | kulturradio.

P.S.: „Die Pension“ liegt auf deutsch vor. Wärmste Empfehlung!

Ja, er schafft es, diese Bilder zu erzeugen, die ich so mag. Wer ihn bei einer der Lesungen in den letzten Wochen erlebt hat, wird mir beipflichten können; also: lesen! Begeisterung.
kubu

„yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment – Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit

Theater

in Berlin / Internet

„yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment

Vom 19. bis 29. März 2015

jeweils um 18.00 Uhr und 20.30 Uhr.

Das Theaterexperiment yoUturn setzt sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Phänomen der Überwachung auseinander. Basierend auf zahlreichen Interviews mit Betroffenen aus der DDR, dem Nahen Osten, der BRD und den USA hat Regisseurin Christiane Mudra die Lebensläufe von Überwachungsopfern untersucht und mit Hintergrundmaterial angereichert. Anhand einzelner Biografien macht sie in performativen Touren durch Berlin die Mechanismen von Angst und Paranoia für die Teilnehmer unmittelbar erlebbar.

yoUturn beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Observation – ausgehend von Menschenrechtsverletzungen durch die Staatssicherheit der DDR über die Exporte deutscher Hersteller von Spähsoftware in despotische Staaten bis hin zu Fällen von jahrelanger ungerechtfertigter Überwachung durch den Verfassungsschutz und den jüngsten Enthüllungen über die weltweite Massenüberwachung durch den US-Geheimdienst NSA.

Wie wirkt sich die Erfahrung, überwacht zu werden, auf den einzelnen Menschen aus? Wie schützt der Einzelne seine Privatsphäre? An welchen Punkten sind wir selbst längst Teil der Kontrollgesellschaft? Welcher Methoden bedienen sich die unterschiedlichen Überwachungsorgane? Wie gläsern ist unser Leben heute? Wie gefährdet sind unsere Grundrechte und damit unsere Demokratie?

„Deutsche Firmen produzieren mit die effizientesten Überwachungssoftwares weltweit, die vielfach Haft, Folter und Mord für Aktivisten in Diktaturen zur Folge haben“, sagt Regisseurin Christiane Mudra. „Und angesichts der jüngsten Enthüllungen von Edward Snowden scheint ein tieferes technisches Verständnis für ein mündiges Dasein unabdingbar.“

Reporter ohne Grenzen beobachtet mit Sorge, dass Überwachungstechnik in vielen Ländern dazu eingesetzt wird, die Pressefreiheit insbesondere im Internet einzuschränken. Deshalb setzt sich die Organisation dafür ein, Exporte von Zensur- und Überwachungstechnologie wirksam zu kontrollieren.

Konzept, Recherche, Text und Regie: Christiane Mudra

Ausstattung: Julia Kopa

Regieassistenz: Jenny Eyer

Mit: Kostis Kallivretakis, Monika Lembke (Zeitzeugin), Martin Heesch, Michail Fotopoulos

In Kooperation mit ROG wird yoUturn vom 19. bis 29. März 2015 in Berlin gezeigt.

Zweimal täglich laufen parallel drei Touren mit unterschiedlichen Inhalten im Stadtraum von Berlin. Der Treffpunkt wird nach vorheriger Online-Anmeldung ab dem 7. März bekanntgegeben.

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via: „yoUturn“ – Ein Überwachungsexperiment – Reporter ohne Grenzen für Informationsfreiheit.