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Villa Elisabeth: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin ; Sonntag, 29. April 2018 | 17.00 Uhr

In der Konzertreihe „Gegenübergestellte Zeit“, die das AsianArt Ensemble im letzten Jahr in der St. Elisabeth-Kirche begonnen hat, treten zeitgenössische und traditionelle Musik Asiens mit Neuer Musik aus Europa in Dialog. Nicht weniger interessant verspricht eine solche Begegnung im Bereich der Alten Musik zu sein, wie das Michaelis Consort sie mit höfischer Musik Europas und Koreas am 29.4. in der Villa Elisabeth aufzeigt.In beiden Kulturen war Musik ein wichtiger Teil des höfischen Geschehens und spielte eine zentrale Rolle: Mit Musik ließ sich repräsentieren, Glauben vermitteln, Bildung verbreiten und unterhalten.Das Michaelis Consort ist ein junges, international zusammengesetztes und anerkanntes Spezialistenensemble für historische Aufführungspraxis. Seit 2011 findet sich das Michaelis Consort für unterschiedlichste Projekte zusammen: Von Renaissancemusik auf Freiberger Geigen bis zu Kantatenprojekten mit Werken von J.S. Bach. Das Michaelis Consort war Gast bei namhaften Festivals (Bachfest Leipzig, Gottorfer Hofmusik, MAFestivals Brugges und Festival Oude Muziek Utrecht).Für dieses Programm setzt sich das Ensemble aus Musikern aus Italien, Norwegen, Deutschland und Korea zusammen. Gemeinsam erforschen sie die unterschiedlichen Klangwelten der Musik. Dabei stellt die Musik des höfischen Koreas den Fixpunkt des Programms dar. Durch die gänzlich andere Kompositionsweise bildet es einen Kontrast zur abendländische Musik. Das Zusammenspiel von historischen Instrumenten aus Europa und Korea verschafft zusätzlich spannende Kontrapunkte.Mit:Chung Joowon, Sopran | Han Sol Lee, Geigeninstrumente | Lorenzo Gabriele, Flöteninstrumente | Arve Stavran, Tasteninstrumente | Felix Görg, Streichbassinstrumente | NN., koreanische PerkussionEintritt frei. Anmeldung erbeten unter http://www.kulturkorea.orgVeranstalter: Koreanisches Kulturzentrum in Koopertion mit dem Kultur Büro ElisabethDruckversion als PDFICS-Datei für elektronische Kalender

Quelle: Musik der Könige – Höfische Musik aus Korea und Europa | Kultur Büro Elisabeth Berlin

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Berlin-Mitte, St. Elisabeth: Autism – The Asil Ensemble for Arab Contemporary Classical Music: Freitag, 13. April 2018 | 19.00 Uhr

The Asil Ensemble (Foto: Rima Maroun)
Autismus und arabische Rhythmen – Autismus vereint das Fehlen sozialer Interaktion mit zugleich höchster Aufmerksamkeit. Mustafa Saids Komposition geht von diesem Zustand aus, um in die Tiefen des Selbst abzutauchen.

Ausgangspunkt war die Einsicht, dass die arabische Musik sich seit mehr als 100 Jahren allein durch Impulse aus dem Westen fortentwickelt hat. Sein Ensemble Asil hat es sich zur Aufgabe gemacht, aus der klassischen arabischen Tradition eine heutige Musik zu schaffen. „Autism“, das auf traditionellen arabischen Weisen beruht, ist ein Ergebnis dieser Arbeit.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)
Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Dieses Konzert ist Bestandteil von „[laut] Die Welt hören“, der aktuellen Ausstellung in der Humboldt-Box, in der die Faszination von Klängen hör- und erlebbar wird. Eine vielfältige begeleitende Veranstaltungsserie, in der die Fragen der Ausstellung vertieft werden, lädt zur Erforschung unterschiedlicher Klangwelten und -kulturen ein.

Einführung: Kamal Kassar, AMAR Foundation, Beirut (auf Englisch)

Konzert: Asil Ensemble für arabische zeitgenössisch-klassische Musik

Eintritt frei.
Weitere Infos: www.humboldtforum.com
Um einen verbindliche Anmeldung wird gebeten unter www.humboldtforum.com/de/veranstaltungen/autismus

Veranstalter: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss

kammermusik.in.sophien – Mieczysław Weinberg Projekt I | Kultur Büro Elisabeth Berlin

kammermusik.in.sophien – Mieczysław Weinberg Projekt I

Sonntag, 15. Februar 2015

18.00 Uhr

Sophienkirche

Katarszyna Wasiak

Mieczyslaw Weinberg ist ein herausragender Komponist des 20. Jahrhunderts, der jedoch bis heute fast gänzlich unerkannt geblieben ist. Seine Lebensgeschichte berührt die dunkelsten Aspekte der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts:

Als polnischer Jude flüchtete Weinberg vor den Nazis in die Sowjetunion, wo ihn der berühmte Komponist Schostakowitsch entdeckte und förderte. Unter der stalinistischen Diktatur jedoch wurde Weinberg verfolgt und verhaftet. Er entkam der Exekution nur dank Stalins Tod.

Die Begegnung mit seinem Werk stellt die Pianistin Katarzyna Wasiak vor die Herausforderung, beinahe vergessene Kompositionen höchster Qualität wiederzubeleben. Gemeinsam mit dem Geiger Guillaume Faraut und dem Quartett Diverso hat Wasiak sich zur Aufgabe gemacht, das Talent Weinbergs in neues Licht zu rücken.

Sonaten für Violine und Klavier von Mendelssohn und Weinberg

Guillaume Faraut (Violine), Katarzyna Wasiak (Klavier)

Eintritt 8/6€, Karten an der Abendkasse

Eine Veranstaltung der Ev. Kirchengemeinde am Weinberg in Kooperation mit dem Europäischen Forum Polnischer Musik.

Der zweite Teil dieses Projektes findet am So, 29.3.2015 statt.

ics-Datei für Outlook/iCalender (ICS / 2 KB)

viakammermusik.in.sophien – Mieczysław Weinberg Projekt I | Kultur Büro Elisabeth Berlin.